Schiedsrichtergespann sorgt für Diskussionsstoff

Nicht mehr verdient als ein Punkt hatte die Mannschaft des SV Weil nach dem Duell mit dem FC Teningen. Mit haarsträubenden Fehlern im Passspiel wurden die Gäste förmlich eingeladen. Da muss man sich nicht wundern, dass sich das nun auch in der Tabelle widerspiegelt. Nur noch Platz 3 für den SV Weil.

Und trotzdem, Schiedsrichter Simon Scharf aus Bühl handelte bei zwei Aktionen entgegen der Regel und verschaffte den Gästen dadurch einen Vorteil. Zuerst blieb ein Nachschlagen an Yannik Weber ungeahndet. Für diese Tätlichkeit hätte es die rote Karte geben müssen. Besonders ärgerlich für die Blau-Weissen. Im Spiel gegen den SV Laufenburg gab es unlängst eine fast identische Aktion. Cüneyt Eksi musste damals mit roter Karte vom Platz und bekam eine Sperre von vier Wochen. In der 45. Minute der nächste Fauxpas. Fabian Kluge, alleine und unmittelbar vor dem Schuss ins leere Tor, wurde von Keeper Matthias Zäh per Notbremse gefoult. So unsinnig die Regel ist, neben dem Elfmeter hätte es auch zwingend einen Feldverweis geben müssen.

Abseits des Spielverlaufs der nächste Aufreger. Unmittelbar hinter dem Ersatzspielerhäuschen beleidigte ein Zuschauer in der 69. Minute den Schiedsrichter. Mit dem Rücken zu dem Geschehen und dem Abstand der Tartanbahn identifizierte die Assistentin den einzigen auf der Ersatzbank weilenden Spieler als Täter. Das Spiel wurde unterbrochen und der völlig verdutzte Ersatztorwart Christoph Düster musste mit der roten Karte den Innenraum verlassen.

Für reichlich Diskussionsstoff sorgte das Schiedsrichtergespann im Spiel gegen den FC Teningen

 

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