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Dienstag, den 12. April 2016 um 10:47 Uhr

JUGENDARBEIT DES SV WEIL

So geht Integration

Zu unserer Berichterstattung über den Wunsch des SV Weil nach einem weiteren Kunstrasenplatz: Sollten die Damen und Herren Entscheidungsträger im Gemeinderat noch Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines weiteren Kunstrasens im Nonnenholz haben, so kann ich nur empfehlen, sich einmal wochentags ab 17 Uhr vor Ort zu begeben. Herzerfrischend ist es mit anzusehen, wie aus allen Richtungen Kinder und Jugendliche zusammenströmen, über ihre Lieblingsmannschaft diskutieren oder die besten Tricks ihrer Stars imitieren. Wenig später beginnt ein geschäftiges Treiben, ein richtiges "Gebrumme im Bienenstock" hebt an, wenn Spieler unterschiedlicher Ethnien, Religionen und gesellschaftlicher Schichten mit ihren Mannschaften das Training beginnen. Teilweise befinden sich fünf Mannschaften mit etwa 70 Jugendlichen auf einem Platz. Es macht ihnen nichts aus, denn sie haben eine gemeinsame Motivation. Das gemeinsame Ziel, der Erfolg und der Misserfolg im Team, schweißen sie zusammen. Hier entstehen Freundschaften fürs Leben, die Kinder verlieren die Scheu, aufeinander zuzugehen. So geht Integration. Leider können aber nicht alle Kinder, die beim SV Weil Fußball spielen wollen, dies wegen der begrenzten Platz- und Sanitärverhältnisse auch tun. Ein weiterer Kunstrasenplatz und der Ausbau des Sanitärtrakts könnten das Problem lösen. Als Steuerzahler wüsste ich mein Geld hier gut angelegt. Wir sollten die Verantwortlichen beim SV Weil in ihrer Aufgabe unterstützen und ihnen die Mittel an die Hand geben, ihre Arbeit so gut fortzuführen.

Leserbrief an die BZ von Clemes Falk / 12.04.2016

 

So sieht der Alltag aus im Nonnenholz. Mehrere Mannschaften tummeln sich auf dem Kunstrasenplatz. Ein vernünftiges fussballspezifisches Training ist anhand von vier und mehr Mannschaften auf einem Platz nicht möglich.