Landesliga Staffel 2 - 09. Spieltag 29.09.2018

Erste Heimniederlage für den SVW

Kapitän Nikola Obradovic verliert mit seiner Mannschaft gegen Bad Bellingen

Kapitän Nikola Obradovic verliert mit seiner Mannschaft gegen Bad Bellingen

Eine unerwartete Niederlage kassierte der SV Weil gegen den Aufsteiger VfR Bad Bellingen. Unter dem Strich nicht unverdient, denn der SV Weil fand an diesem Tage mit fast der gesamten Mannschaft nicht zur Normalform. Und die Gäste hatten mit Tim Siegin, den entscheidenden Mann auf dem Platz in ihren Reihen.

Das Duell hätte einen anderen Verlauf nehmen können, wäre Romano Males nach 40 Sekunden freistehend aus acht Metern nicht freistehend vor dem Tor gescheitert. Ein Elfmetergeschenk von Schiedsrichter Schätzle aus Herbolzheim gab der Partie dann einen vorentscheidenden Impuls. Nach einem Handspiel eines Gästeakteurs erwarteten wohl alle eine Freistoß für den SVW, doch der Unparteiische wollte ein Foul gesehen haben und entschied auf Elfmeter für den VfR. Das war nicht die einzige Fehlentscheidung von Schätzle, der in einem fairen Spiel Fingerspitzengefühl vermissen ließ und die Heimelf mit fünf gelben und einer gelb-roten Karte ausstattete, während die Gäste einmal verwarnt wurden. Erstmals ohne Torerfolg blieb die SV-Elf. Zum wiederholten Male in dieser Saison krankte das Offensivspiel an bekannten Schwächen, die allen voran im ersten Abschnitt offensichtlich waren. Zu kompliziert und zu viele Zauberbälle, anstatt das Spiel einfach zu halten. Außerdem probierten es die Blau-Weissen immer wieder durch die Mitte, anstatt die Breite des Platzes zu nutzen und geduldig auf die Lücken zu warten.

Nach der Pause wurde es besser. Trainer Tobias Bächle belebte das Spiel durch die Joker Stergianos und später Weber, es entstand eine Druckphase mit zahlreichen Großchancen, aber ohne Torerfolg. Nur kurzzeitig blitzte das Weiler Können auf, allen voran bei einer Kombination über Justin Samardzic, Sprich und David Groß. Die Gäste überstanden diese Phase mit viel Einsatz und Laufbereitschaft . Die Vorentscheidung fiel unter gütiger Mithilfe der Heimelf. Hannes Kaiser handelte sich eine unnötige gelb-rote Karte ein. Die folgende fehlende Orientierung nutzte Tim Siegin per Kopf zum 2:0. Nach einem Geschenk von Nam Do Le in Form eines zu kurzen Rückpasses erhöhte dieser gar auf 3:0.

Spielbericht