Trainingsplätze im Nonnenholz sind kaputt

Wochenlang waren die Trainingsplätze im Nonnenholz in diesem Sommer gesperrt. Aufgrund der intensiven Nutzung durch die Mannschaften des SV Weil waren beide Fußballfelder in einem desolaten Zustand und bedurften dringender Sanierungsmaßnahmen. Tadellos präsentierte sich das Stadion II und III dann im August. Durchgängig eben und mit dichtem und gleichmäßigem Rasen waren beste Trainingsbedingungen über das ganze Spielfeld geboten.
Nur sechs Wochen später zeigt sich das Sportzentrum Nonnenholz nun wieder in gewohnter Qualität. Uneben und mit zahlreichen Löchern versehen bieten die Plätze das altbekannte Bild. Wie befürchtet hat der Naturrasen durch die hohe Trainings- und Spielfrequenz viel zu wenig Zeit um zu regenerieren. Trotz bester klimatischer Bedingungen in den vergangenen Wochen wurden die Beschaffenheit der Anlagen von Tag zu Tag schlechter. Kein Wunder, Training und Spiele von Montag bis Sonntag geben dem Rasen keine Zeit zum Erholen.
Allein am vergangenen Samstag fanden acht Heimspiele der SV-Kicker statt. Mannschaften aus Lörrach, Hauingen, Wehr, Brombach, Niederhof, Wittlingen, Rheinweiler und Lörrach-Stetten waren zu Gast (insgesamt ca. 200 Spieler und 600 Zuschauer). Neben der Betreuung der Mannschaften übernahmen die Jugendtrainer auch die vertraute Rolle des Blitzableiters. Gäste, Eltern und Spieler beklagten sich über den desolaten Zustand der Plätze. Ein Wittlinger Landwirt meinte es dagegen gut. Er bot den SV-Verantwortlichen an, seine Kuhwiese im Kandertal zu pachten.

Trotz aller Widrigkeiten stehen im Moment wenigstens zwei Plätze für Training und Spielbetrieb zur Verfügung. Mit bangem Blick schaut die SV-Vorstandschaft dagegen in die Zukunft. Mit Beginn der Schlechtwetterphase von Oktober bis März werden die Rasenplätze gesperrt, so dass dann nur noch ein Platz zur Verfügung steht.

In den nächsten Tagen und Wochen wird sich der Gemeinderat der Stadt Weil am Rhein mit dem Thema Kunstrasen befassen. Die Mitglieder des SV Weil hoffen, dass die Volksvertreter die richtige Entscheidung treffen. Nur der Bau eines Kunstrasenplatzes hilft den über 300 Kindern und Jugendlichen und den 70 Aktiven weiter und gewährleistet die Fortführung der allseits gelobten Jugendarbeit des Traditionsvereins. 

 

Fotos vom 15.08.2011

 

Fotos vom 30.09.2011 (7 Wochen später)

 

 

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