Banner
FC Singen 04 - SV Weil 1910 4:2 PDF Drucken E-Mail

Verbandsliga Südbaden - 17. Spieltag 16.11.2013

FC Singen 04 - SV Weil 1910 4:2

Grobe Schnitzer bringen Weiler Elf um den Lohn

Spielerisch gleichwertig präsentierte sich die Grenzland-Elf beim Oberliga-Absteiger FC Singen. Mit individuellen Fehlern brachte sich Mannschaft von Kurt Schwald aber um den Lohn und unterlag somit auch im Rückspiel. Erneut war Marcel Schmidt der entscheidende Mann. Am Samstag gelangen ihm gleich drei Treffer gegen den SV Weil.

Das Spiel zwischen den Tabellennachbarn war von Beginn weg eine spannende und unterhaltsame Angelegenheit. Auf dem Kunstrasen waren noch keine 60 Sekunden verstrichen, als Gästekeeper Imgraben mit einer Faustabwehr für den SV Weil rettete. Beide Mannschaften gingen sehr aggressiv in die Zweikämpfe und suchten das Heil in der Offensive. In der 10. Minute passte Bibbo auf Keita, doch Singens Schlussmann verkürzte den Winkel und der Ball ging deutlich über das Tor. Kurz darauf zielte Sprich denkbar knapp am Singener Gehäuse vorbei (14.).

Weiterhin prägten energisch geführte Zweikämpfe das Bild. Die Gastgeber kamen im Laufe der ersten Halbzeit besser ins Spiel und gingen mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff in Führung (30.). Zwischen Kluge und Fabian Schmidt nutzte Marcel Schmidt eine Flanke von Pace und lenkte die Kugel ins Weiler Tor. Nur eine Minute später hatte erneut Schmidt die große Chance auf das 2:0, doch der Winkel war zu spitz. Kurz vor der Halbzeit war plötzlich Keita völlig frei, aber sein Schuss ging über das Tor.

Die zweite Halbzeit war erst angepfiffen, da zappelte der Ball im Singener Tor. Kassem Saad schoss aus 16 Metern nach Ablage von Ophoven flach in die linke untere Ecke und es hieß verdientermaßen 1:1. Nur acht Minuten war die Partie wieder offen. Nach einem groben Fehler von Imgraben erhöhte Pace auf 2:1 (53.). Nur zwei Minuten später das nächste Geschenk. Nach einem Patzer von Emmerich erhöhte Schmidt auf 3:1, als er allein auf den Torwart zustürmte (55.). Doch der SVW gab sich nicht geschlagen und antwortete prompt. In der 58. Minute erzielte Keita ein schönes Tor, als er den Ball mit einer Direktabnahme in die Maschen hämmerte (58.). Es ging nun hin und her, beide Teams wollten weitere Tore schießen. Als erneut Schmidt einen direkten Freistoß aus 20 Metern über eine schlecht gestellte Mauer in die Maschen setzte, war die Partie endgültig gelaufen (72.). In der Folge ließen die Singener gegen anrennende Weiler noch Chancen liegen, sodass es beim 4:2-Erfolg blieb.

Der SV Weil 1910 spielte mit folgender Aufstellung: Imgraben - Elsasser, Kluge, Schmidt, Götz - Ophoven (78. Strazzeri), Emmerich, Keita (73. Acar), Kassem-Saad, Sprich - Bibbo

Tore: 1:0 Schmidt (30.), 1:1 Kassem-Saad (46.), 2:1 Pace (53.), 3:1 Schmidt (55.), 3:2 Keita (58.), 4:2 Schmidt (72.)

Schiedsrichter: Zorn (Freiburg)

Zuschauer: 260

Singens Schmidt im Zweikampf mit dem Weiler Fabian Schmidt (Foto: Südkurier)