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SVW2 qualifiziert sich erneut für den Aufstieg PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 19. Juni 2015 um 12:46 Uhr

Nach der Meisterschaft im Vorjahr und den durch den SV Weil 1 verwehrten Aufstieg gelang der Bezirksligaelf erneut eine bärenstarke Saison. Und wieder, diesmal als Vizemeister, hätte sich die Mannschaft von Tiziano Di Domenico für die Landesliga qualifiziert. Wie im Vorjahr blockierte aber die 1. Mannschaft den Platz in der überbezirklichen Liga.
Der Start in die Mammutsaison mit 36 Spielen war nach Maß. Mit 10 Punkten aus den ersten vier Spielen etablierte sich der SVW2 gleich an der Tabellenspitze. Nachdem eine kürzere Schwächeperiode überwunden wurde, erklamm die „Reserve“ am 12. Spieltag (5:1 in Zell) erstmals Platz 2, verlor danach aber komplett den Faden und verlor drei Spiele in Serie (Schönau, Witlingen, Weilheim). Bis zur Winterpause war der Anschluss wieder hergestellt, nach dem 6:0 gegen Herten hatten die Blau-Weissen zehn Punkte aus den letzten vier Spielen. Und die Serie war auch im neuen Jahr noch lange nicht zu Ende. Nach 15 Spielen ohne Niederlage grüsste der SV Weil II von Platz 1. Am Ende hat es nicht ganz gereicht. Nach dem 4:4 zuhause gegen Waldshut war die Luft raus. Die Qualifikation für den Aufstieg wollte sich die „Zweite“ aber nicht nehmen lassen. Zwei Siege zum Schluss bescherten die Vizemeisterschaft.
22 Siege, 6 Unentschieden und 8 Niederlagen war die Bilanz aus 36 Spielen. 96-mal netzte die Mannschaft ein, 50 Bälle musste Keven Hill aus dem eigenen Netz fischen. 45 Spieler wurden eingesetzt. Auf 31 Einsätze kommen Martin Braun und Ferhat Kiraz. Einen weniger haben Mikias Alem und Daniele Cassetta vorzuweisen. Für 39,5% der eigenen Tore zeichnete sich Daniele Cassetta verantwortlich, der mit 38 Toren (1,26 Tore pro Spiel) auch Torschützenkönig der Liga wurde. Mit 15 Toren hatte auch Guido Perrone einen ordentlichen Schnitt (0,83 Tore pro Spiel), ebenso wie Arjenit Gashi, der 10 Treffer beisteuerte (1,11 Tore pro Spiel). Jeweils 10 Torvorbereitungen lieferten Kiraz, Mikias Alem und Sergen Egin. Die meisten gelben Karten erhielt Servet Ay-Güven (14). Nur fünfmal Gelb-rot (Braun, Cassetta, Egin, Yilmaz, Perrone) und einmal Rot (Strazzeri) lautet die weitere Bilanz.

Nach vier Jahren beim SV Weil gebührend verabschiedet: Tiziano Di Domenico